Projektdaten

  • Bauherr: Beuth Hochschule Berlin
  • Standort: Alt-Moabit / Elisabeth-Abegg-Straße, Berlin-Mitte
  • Projektart: Labor- und Lehrgebäude
  • Fertigstellung: 2025
  • BGF 15.000 m²
  • Zertifizierung: BNB-Labor Silber
    BNB
  • Leistungszeitraum: 2018–2025
  • Leistungsphasen: LPH 3–LPH 9

Nachhaltigkeitsbegleitung für ein modernes Labor- und Lehrgebäude für die Berliner Hochschule in Berlin-Wedding

Projektbeschreibung

Projektüberblick

Auf dem Campus der Beuth Hochschule für Technik am Standort Luxemburger Straße in Berlin-Wedding wird ein Laborgebäude für die Lehre errichtet.

Der kompakte, fünfgeschossige Baukörper mit Technikstaffelgeschoss ist als Dreibund organisiert. Die innere Erschließung trennt klar zwischen dem eher öffentlichen Bereich mit großzügigem Foyer, Seminar- und Büroräumen und dem Labortrakt, bei dem die Zugänglichkeit beschränkt ist. Das großzügige Foyer verfügt über einen zweigeschossigen Luftraum.

Architektur und Fassadengestaltung

Die Fassade besteht aus vorgehängten Keramikelementen. Die Fenster in der Lochfassade sind durch gefaltete Metallpaneele als horizontale Fensterbänder ausgestaltet. Die prägnante Gestaltung trägt zur eindeutigen Adressbildung bei und verbessert die Sichtbarkeit der Hochschule im öffentlichen Raum.

Tragwerk und Laboranforderungen

Das Tragwerk war aufgrund der Nähe zur U-Bahn und der Anforderungen einer Labornutzung so zu entwickeln, dass ein Schwingungseintrag minimiert und in den Labor- und Labornebenräumen die Schwingungsgrenzwerte eingehalten werden.
Das Gebäude wurde als Stahlbetonmassivbau mit Verbundestrichen errichtet, verbunden mit hohen baubiologischen und funktionalen Anforderungen an Innenbeschichtungen sowie einem hohen Technisierungsgrad.

Nutzung und Aufenthaltsqualität

Es entsteht ein Lernort mit hohen innenräumlichen Qualitäten, attraktiven Freiräumen und Wegeverbindungen, der Lehr- und Laborflächen für insgesamt rund 1.200 Studierende bietet.

Nachhaltigkeit und besondere Qualitäten

Besondere Qualitäten des Gebäudes sind unter anderem:

  • Ein hoher Grad an Barrierefreiheit im Gebäude und auf der Liegenschaft
  • Eine vollständige Versickerung von Regenwasser auf der Liegenschaft
  • Ein in Variantenvergleichen optimierter Primärenergiebedarf (Lüftung, Heizung, Kühlung, Energieversorgung, PV-Anlage)
  • Vogelschlagschutz an den Glasscheiben
  • Ein hoher Grad an Anpassungsfähigkeit von Raumgrößen und technischer Infrastruktur
  • Optimierung der Tageslichtversorgung sowie des Sonnen- und Blendschutzes
  • Hohe Innenraumluftqualität durch gezielte Baustoffauswahl

Leistungen